Warten auf den Groove

Die Theke der Strike Livebühne ist genauso freundlich besetzt wie im letzten Jahr und es finden sich immer mehr Gäste ein. Ich bin gespannt, ob sich die Schwanstettener, die ich am Dienstag in München kennenlernen durfte heute noch hier blicken lassen.

Wenn es so weiterschneit wie auf der Fahrt hierher wird die Heimfahrt sicher unterhaltsam, zum Glück habe ich noch Harry Potter 6 & 7 auf dem iPod, also sollte auch wenn die Fahrt 30 Stunden dauern sollte keine Langeweile aufkommen…

Noch ein Wort zu meinem TomTom 7 - Navigationsgerät: Wie schon vor einem Jahr schlug es eine Route durch ein Vogelschutzgebiet vor, an die ich mich lebhaft erinnere: Mitten durch den Wald, in teilweise gefährlichen Schräglagen - in regelmäßigen Abständen Schilder an den Bäumen, auf denen die für Fußgänger gedachten mahnenden Worte “Vorsicht! Raubvögel!” zu lesen waren.

Einem kleinen Abenteuer nie abgeneigt, folgte ich das letzte Mal dem Weg durch das Dickicht, gut geschützt in meinem 20 Jahre alten Benz - da allerdings heute nur eine 50 cm hohe, geschlossene Schneedecke in den Wald führte, habe ich mich entschlossen, auf eigene Faust einen geeigneteren Weg zu suchen, ws mir auch gelang.

So sitze ich nun am Tresen der Strike - Livebühne und warte darauf, die Leute in Stimmung zu grooven. Ein paar befremdete Blicke erntete ich schon beim Soundcheck, als die LoopStation plötzlich ohne mein Zutun einfach weiterdudelte und sich der eine oder andere Gast wohl fragte “Was zum Teufel macht der Langhaarige da?”

Bin mal gespannt, wie das heute ausgeht.

2 Kommentare zu Warten auf den Groove

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