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	<title>Musiker &#8211; WilderPilger</title>
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		<title>Ein Dankeschön &#038; Gedanken zum Konzert-Streaming</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pilger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 11:01:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie gehts Euch da draußen in der Einsamkeit? So ganz ohne Konzerte und Kino? Ohne Theater und vor allem: Ohne die Leute, mit denen man normalerweise Musik genießt &#8211; Eure Freunde? So ganz ohne Kulturbetrieb ist das Leben schon recht langweilig finde ich. Um sich zu beschäftigen gibt es natürlich<a class="read-more" href="https://www.wilderpilger.de/ein-dankeschoen-gedanken-zum-konzert-streaming/">Weiter &#62;&#62;&#62;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gehts Euch da draußen in der Einsamkeit? So ganz ohne Konzerte und Kino? Ohne Theater und vor allem: Ohne die Leute, mit denen man normalerweise Musik genießt &#8211; Eure Freunde? So ganz ohne Kulturbetrieb ist das Leben schon recht langweilig finde ich. Um sich zu beschäftigen gibt es natürlich immer noch Möglichkeiten: Netflix, Bücher, Spotify, Hörspiele&#8230; zum Glück gibt es diese Dinge.</p>
<p><img decoding="async" data-attachment-id="18600" data-permalink="https://www.wilderpilger.de/ein-dankeschoen-gedanken-zum-konzert-streaming/2020-04-15-21-40-57_pp/" data-orig-file="https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads//2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-scaled.jpg" data-orig-size="2383,2560" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;ONEPLUS A6003&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1586986857&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;3.48&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;1600&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.058823529411765&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="2020-04-15 21.40.57_pp" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads//2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-953x1024.jpg" class="alignleft wp-image-18600 size-thumbnail" src="https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads//2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-186x200.jpg" alt="" width="186" height="200" srcset="https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-186x200.jpg 186w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-scaled-555x596.jpg 555w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-558x600.jpg 558w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-953x1024.jpg 953w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-768x825.jpg 768w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-1430x1536.jpg 1430w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-1906x2048.jpg 1906w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-520x559.jpg 520w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2020/04/2020-04-15-21.40.57_pp-740x795.jpg 740w" sizes="(max-width: 186px) 100vw, 186px" />Konzerte gibt es auch noch, allerdings nur online, gestreamt. Viele meiner Kollegen und Freunde sind dazu übergegangen, Konzerte im Livestream zu spielen und einen digitalen Hut, ein &#8222;Tipjar&#8220; auf Paypal herumzureichen um wenigstens einen Teil ihrer Miete bezahlen zu können. Das ist es, was wir Kreativen tun und schon immer tun mussten &#8211; wir finden neue Wege uns selbst am Leben zu halten, egal unter welchen Umständen.</p>
<p>Der große Unterschied zwischen Büchern, Netflix, Computerspielen sowie Spotify und Konzerten ist jedoch, dass erstgenannte immer noch so viel kosten wie bisher. Konzerte dagegen sind jetzt durch uns Musiker zur kostenlos verfügbaren YouTube-Massen-Ware geworden. In der Hoffnung auf Spenden sitzen hunderte Musiker vor ihren Webcams und singen sich die Seele aus dem Leib, mit mehr oder weniger großem Erfolg. Mich beunruhigt das sehr, denn dadurch entwerten wir unsere Leistung bis auf Null. (Zum Thema <a href="https://www.wilderpilger.de/die-wahrheit-ueber-den-wert-von-musik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Der Wert von Musik&#8220;</a> habe ich ja schon einmal etwas geschrieben&#8230;)</p>
<p>Ich will nicht bestreiten, dass das Streamen von Konzerten für viele momentan die einzige Möglichkeit ist den Lebensunterhalt zu bestreiten, so haben einige Kollegen auch schon richtig grandiose Hilfsaktionen per Livestream organisiert (z.B. Wulli &amp; Sonja, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MUZDIYbzx3Y" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klick hier</a>), ich möchte nur auf die Folgen hinweisen: Der ohnehin billigpreisverwöhnte Zuschauer hat nun die Chance jeden Tag in jeder Ecke des Internets Kleinkünstler, Songwriter und Interpreten völlig kostenlos zu hören.</p>
<p>Wir Kulturschaffenden mussten uns aufgrund der derzeitigen Situation in eine um Spenden bettelnde Straßenkünstlertruppe verwandeln. Wenn man sich vorstellt dass man durch eine sommerliche Fußgängerzone schlendert und an jeder Ecke ein Musiker steht der um Kleingeld bittet, dann bekommt man einen Eindruck davon wie sich die Wertschätzung unserer Kunst entwickeln könnte, und das obwohl im Kleinkunstbereich schon vorher um jeden Euro Gage oder Eintrittsgelder gefeilscht wurde. Mir stellen sich bei diesen Gedanken die Nackenhaare auf.</p>
<p>Nicht nur, dass sich durch fehlende Live-Veranstaltungen die GEMA-Ausschüttungen für das Jahr 2020 extrem reduzieren werden und viele tourende Musiker auch im nächsten Jahr noch herbe Verluste durch die Ausfälle hinnehmen werden müssen, wir Songwriter stellen unsere Leistung jetzt auch noch faktisch kostenfrei zur Verfügung. Oder für 50 Euro im virtuellen Spendentopf. Ich möchte das nicht, auch aufgrund der Tatsache, dass für mich Musikmachen schon immer eine &#8222;Zusammen&#8220;-Aktivität war.</p>
<p>Musizieren ist für mich ein Zusammenspiel von Künstler und Publikum und Mitmusikern, nicht das einsame Sitzen vor der Webcam, mit einem Auge in der Kommentarspalte um auf Musikwünsche zu warten. Es ist ein Auf-das-Gegenüber-Reagieren und gemeinsam Genießen. Also bitte verzeiht, wenn es von mir vorerst kein Livestreaming gibt. Ich habe für den <a href="https://www.facebook.com/KulturbuehneStrohalm/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kulturbühne Strohalm e.V.</a> ein Video aufgenommen, der Verein bietet uns Künstlern die Möglichkeit gegen kleine Gage einen kurzen Film auf <a href="https://www.youtube.com/channel/UCrKryN93JUJB93rb47Ih6Qw" target="_blank" rel="noopener noreferrer">deren YouTube-Kanal</a> zu veröffentlichen. Vielen Dank dafür! Das Video könnt Ihr Euch gerne am Ende dieses Beitrags ansehen.</p>
<p>Auch bei den Leuten, die bisher schon mein <a href="https://www.wilderpilger.de/produkt/musiker-soforthilfepaket/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soforthilfepaket für Musiker</a> gekauft haben möchte ich mich herzlich bedanken. Es waren nicht wenige dabei, die zusätzlich zum Kaufpreis noch eine Spende überwiesen haben. Ich weiß das sehr zu schätzen und freue mich über die große Solidarität meiner Hörerschaft!</p>
<p>Mich würde es sehr freuen, wenn wir uns bald wieder auf richtigen Bühnen im kleinen Rahmen sehen könnten. Die vielen Mails und Anrufe die mich in den letzten Wochen erreicht haben zeichnen ein sehr trauriges Bild für dieses Jahr: Eure Konzertbuchungen, Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Hotelbars, Messepartys und Hauskonzerte &#8211; alles fällt aus. Für mich summiert sich der Schaden mittlerweile auf einen fünfstelligen Betrag, für viele Kollegen aus der Veranstaltungsbranche sieht es aber noch viel, viel düsterer aus.</p>
<p>Lasst uns dieses Gefühl der Solidarität auch in Zeiten nach Corona (und die werden kommen!) behalten und uns gegenseitig unter die Arme greifen wo wir können. Bis bald, Freunde!</p>
<p>Und hier noch mein erster Beitrag zur Serie &#8222;Corona Clips&#8220; des Kulturbühne Strohalm e.V.:</p>
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		<title>Ihr seid das Soforthilfe &#8211; Paket für Musiker.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pilger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 15:53:43 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" data-attachment-id="7942" data-permalink="https://www.wilderpilger.de/?attachment_id=7942" data-orig-file="https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads//2015/11/20151127-Krankenwagen.jpg" data-orig-size="1938,950" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Picasa&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1448637948&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="20151127 Krankenwagen" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads//2015/11/20151127-Krankenwagen-1024x502.jpg" class=" wp-image-7942 alignright" src="https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads//2015/11/20151127-Krankenwagen-600x294.jpg" alt="" width="443" height="217" srcset="https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2015/11/20151127-Krankenwagen-600x294.jpg 600w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2015/11/20151127-Krankenwagen-555x272.jpg 555w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2015/11/20151127-Krankenwagen-200x98.jpg 200w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2015/11/20151127-Krankenwagen-768x376.jpg 768w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2015/11/20151127-Krankenwagen-1024x502.jpg 1024w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2015/11/20151127-Krankenwagen-520x255.jpg 520w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2015/11/20151127-Krankenwagen-740x363.jpg 740w, https://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads/2015/11/20151127-Krankenwagen.jpg 1938w" sizes="(max-width: 443px) 100vw, 443px" />Wer hätte sich das vorstellen können? Vor nur 4 Wochen war die Katastrophe irgendwo am anderen Ende der Welt und hatte gefühlt mit uns in Deutschland überhaupt nichts zu tun. Heute sieht das ganz anders aus: Ausgangssperren, geschlossene Schulen und Betriebe, Unsicherheit und Angst in den sozialen Medien und auch in den Augen der Leute auf der Straße &#8211; wenn man sich überhaupt vor die Tür traut. <strong>Ich möchte hier nicht all das wiederholen, was von offiziellen Stellen sowieso schon überall empfohlen wird. Lest es nach und HÖRT AUCH DARAUF! Bleibt gefälligst zuhause. Ernsthaft.</strong></p>
<p>Hier ist noch etwas ernsthaftes, das ich Euch erzählen möchte: Wir Berufsmusiker haben gerade wirklich die Kacke am Dampfen. Klar, das hört man auch täglich in den Medien. Aber kann man sich das damit auch vorstellen? Kleines Beispiel:</p>
<p>Mir persönlich wurden allein am vergangenen Montag und Dienstag per Telefon und eMail Veranstaltungen in einem finanziellen Umfang von zusammen ungefähr 6000 Euro abgesagt. Nicht nur welche die in den nächsten 4 Wochen hätten stattfinden sollen, sondern auch Konzerte die für November gebucht waren. Wegen der Unsicherheit, sagt man. Ich weiß, das geht allen so. Die gesamte Veranstaltungsbranche ist erstmal am Arsch. Aber mir gehts eben auch so und <em>ich möchte eigentlich nicht ohne Zwang staatliche Finanzhilfen beantragen, die andere Kollegen vielleicht dringender brauchen.</em></p>
<p><strong>Trotzdem: Wenn sich jemand von Euch fragt wie man der Musikszene (und damit auch mir) momentan helfen kann &#8211; im Shop habe ich ein Soforthilfe-Paket für sehr kleines Geld geschnürt. Ihr bekommt sämtliche als Download verfügbare Musik auf einem Haufen für 10 Euro.</strong> Wer möchte, darf natürlich gerne auf den Zehner noch per <a href="https://www.paypal.com/paypalme2/wilderpilger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PayPal.me</a> eine kleine Spende drauflegen, der Preis für die 7 Alben ist bewusst klein gehalten.</p>
<p>Ich wünsche uns allen gute Gesundheit und vielleicht auch ein wenig Glück, das kann nie schaden. Über jeden meiner vielen Freunde und Bekannten die in den letzten zwei Jahrzehnten mit mir zusammen die Musik gehört, gemacht und genossen haben freue ich mich &#8211; und wer noch nicht alle WilderPilger-Alben besitzt hat hier die Chance alles auf einen Schlag zu erwerben und dabei noch meine Miete, meine Nahrungsmittel, meine Krankenversicherung und vielleicht zwischendurch ein Bier zu finanzieren.</p>
<h3><strong>Zum Soforthilfe-Paket (NICHT MEHR VERFÜGBAR)</strong></h3>
<h3><strong>Zur Spendenseite: <a href="https://www.paypal.com/paypalme2/wilderpilger" target="_blank" rel="noopener noreferrer">PayPal.me</a></strong></h3>
<p>Alles Gute für Euch und</p>
<p>#flattenthecurve #staythefuckhome</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 Arten, wie man als Musiker seine Zeit verbringen sollte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Pilger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 15:37:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz oft bekomme ich zu hören: &#8222;Das ist ein Traumjob! Du hast den ganzen Tag frei und kannst abends machen, was Dir Spaß bereitet!&#8220;. Neben der Frage &#8222;Kann man denn davon leben?&#8220; ist es wohl der häufigste Gesprächseinstieg bei Konzerten. Ich fange dann immer umständlich an zu erklären, dass der<a class="read-more" href="https://www.wilderpilger.de/5-arten-wie-man-als-musiker-seine-zeit-verbringen-sollte/">Weiter &#62;&#62;&#62;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz oft bekomme ich zu hören: <em>&#8222;Das ist ein Traumjob! Du hast den ganzen Tag frei und kannst abends machen, was Dir Spaß bereitet!&#8220;</em>. Neben der Frage <em>&#8222;Kann man denn davon leben?&#8220;</em> ist es wohl der häufigste Gesprächseinstieg bei Konzerten. Ich fange dann immer umständlich an zu erklären, dass der Eindruck täuscht und die Zeit, die ich auf der Bühne verbringen darf, nur einen sehr kleinen Teil meines Berufes ausmacht &#8211; und spätestens hier stellen sich viele die Frage <strong>&#8222;Was macht man denn als Musiker den ganzen Tag lang?&#8220;</strong></p>
<p>Nun ja, die Verlockung ist groß: Man könnte bis mittags schlafen, den Nachmittag über faulenzen und abends dann in der Kneipe mit Freunden abhängen. Jeden Tag, bis zum nächsten Gig. Jedenfalls, bis das Bankkonto leer ist. So stellt sich Otto Normalzuhörer ganz offensichtlich mein Leben vor. Tatsächlich aber versuche ich täglich, meine &#8222;Freizeit&#8220; mit sinnvollen Tätigkeiten zu füllen die mich als Musiker weiterbringen. Hier ein paar Beispiele:</p>
<p><strong>Büroarbeit</strong>:</p>
<ul>
<li>Morgens (nicht mittags) setzt Du Dich vor Deinen Rechner und rufst Deine eMails ab. Anfragen beantwortest Du sofort. Das gilt auch für alle Social-Media-Konten und Deine Handymailbox. Du machst Dir Notizen und legst Dir eine <a href="https://de.todoist.com" target="_blank" rel="noopener">To-Do-Liste</a> an.</li>
<li>Du guckst auf Deine Webseite und in Deinen Shop, ob offene Bestellungen oder Anfragen abzuarbeiten sind. Hast Du noch Versandtaschen für CDs?</li>
<li>Du wirfst einen Blick auf Deine Buchhaltung. Sind alle Belege für Einnahmen und Ausgaben abgeheftet? Sind die Gagen der letzten Konzerte schon überwiesen?</li>
</ul>
<p><strong>Booking</strong>:</p>
<ul>
<li>Nicht jeder hat das Glück, dass ihm die Gigs zufliegen. Du recherchierst Konzertveranstalter, Spielorte und neue Möglichkeiten Dich zu präsentieren.</li>
<li>Du planst langfristig: Für den Gig in 8 Monaten &#8211; kann ich vielleicht den Fahrtweg halbieren, indem ich einen Tag vorher oder nachher in der Gegend spiele? Habe ich Musikerkollegen, die mich empfehlen können?</li>
<li>Wo spielen Bands, die mit meiner Gruppe ein Publikum teilen könnten? Kann ich vielleicht jemanden supporten?</li>
</ul>
<p><strong>Organisation</strong>:</p>
<ul>
<li>Klingt banal, aber: Du versuchst Dein Equipment in Ordnung zu halten. Funktioniert der Amp? Die Anlage? Hast Du noch Gitarrensaiten oder solltest Du welche nachbestellen? Dieses XLR-Kabel mit dem Wackelkontakt, der nur gaaanz selten auftritt, hast Du einen Ersatz dafür?</li>
<li>Hast Du einen Überblick über Deine Verpflichtungen und Aufgaben? Nutzt Du dafür vielleicht so eine App wie <a href="https://trello.com/" target="_blank" rel="noopener">Trello</a>?</li>
<li>Du hast ein Programm. Du spielst es 100 mal im Jahr. Wann ist das letzte Mal ein neuer Song hinzugekommen? Vielleicht wird es Zeit, die Hälfte der Songs einzumotten&#8230;</li>
<li>Wann hast Du das letzte Mal geübt? Ganz ehrlich? Lerne &#8211; oder besser noch: Schreibe einen neuen Song.</li>
</ul>
<p><strong>Kooperation</strong>:</p>
<ul>
<li>Du triffst in Deinem Leben oft auf interessante Leute, die gerne mit Dir arbeiten würden. Der Spruch <em>&#8222;Wir sollten mal was zusammen machen&#8220;</em> ist zwischen Musikern ein gerne gesagter &#8211; Du solltest danach handeln. Suche die gesammelten Visitenkarten aus dem Gitarrenkoffer und triff Dich zum Musizieren mit Kollegen.</li>
<li>Wenn Du selbst keine Ideen für Neues hast, finde Leute mit kreativen Gedanken aber zwei linken Händen &#8211; symbolisch gesprochen.</li>
<li>Lasse Dich auf neue Genres ein und arbeite mit Musikern, die Dinge besser können als Du. Lerne von Ihnen.</li>
</ul>
<p><strong>Fleißarbeit</strong>:</p>
<ul>
<li>Zu den ganzen schon genannten Dingen, die man als Musiker sinnvollerweise in seiner Zeit tun kann, gibt es noch Aktivitäten die ich gerne als Fleißarbeit bezeichnen möchte. Es geht auch ohne, aber hier kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen:</li>
<li>Ein Video machen. Die Leute lieben es, Dich auf YouTube sehen zu können!</li>
<li>Merchandise designen: Ein <a href="https://www.spreadshirt.de/" target="_blank" rel="noopener">T-Shirt mit Deinem Namen drauf</a> ist prima, selbst wenn nur Du es trägst!</li>
<li>Du hast den Keller voll mit alten CDs deiner ersten Band, die schon lange nicht mehr existiert? Verschenke sie beim Gig. Oder veranstalte ein Gewinnspiel.</li>
<li>Alte Live &#8211; Aufnahmen? Sind meist eine peinliche Angelegenheit für Musiker. Die Fans lieben es aber &#8211; suche die alten Kassettenrecorder &#8211; Mitschnitte aus der Umzugskiste und veröffentliche sie. Oder <a href="https://www.wilderpilger.de/produkt/seven-days-reloaded/">nimm alte Songs neu auf</a>.</li>
</ul>
<p>Ich sehe das jetzt mal als kleine To-Do-Liste. Mein Programm ist in den letzten Wochen um 30 neue und alte Songs angewachsen, eine Kooperation mit dem Kollegen Morgan Finlay ist im Entstehen und ich habe eine unsäglich grauenvolle Aufnahme vom ersten Auftritt meiner ersten Band gefunden, die ich überarbeiten will.</p>
<p>Auch wenn der November nicht gerade der Monat mit den meisten Bühnenauftritten ist, habe ich doch gut zu tun &#8211; und Spaß habe ich trotzdem an meinem Job.</p>
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		<title>Bist Du ein guter Musiker?</title>
		<link>https://www.wilderpilger.de/bist-du-ein-guter-musiker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Pilger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2015 16:25:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hast Du Dich das schon einmal gefragt? Und was ist eigentlich ein &#8222;guter Musiker&#8220;? Das kommt ganz darauf an, von wem die Antwort gegeben wird.  Fragt man das Publikum, dann ist es ein Musiker oder eine Band, die den Zuhörer begeistert. Wenn Du gottgleich Gitarre spielst oder durch Deinen Gesang<a class="read-more" href="https://www.wilderpilger.de/bist-du-ein-guter-musiker/">Weiter &#62;&#62;&#62;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hast Du Dich das schon einmal gefragt? Und was ist eigentlich ein &#8222;guter Musiker&#8220;? <em>Das kommt ganz darauf an, von wem die Antwort gegeben wird. </em></p>
<p>Fragt man das Publikum, dann ist es ein Musiker oder eine Band, die den Zuhörer begeistert. Wenn Du gottgleich Gitarre spielst oder durch Deinen Gesang sogar Bauarbeiter zum Weinen bringen kannst, dann wird das Publikum Dir bescheinigen, dass Du ein guter Musiker bist. Etwas schwieriger ist es schon für die Instrumentalisten, die etwas mehr im Hintergrund agieren: Der Bassist und der Schlagzeuger fallen dem durchschnittlichen Zuhörer nur auf, wenn sie wenigstens grünen Irokesenschnitt tragen oder ihr Instrument anzünden &#8211; das Auge hört ja schließlich mit. Wenn Du also willst, dass das Publikum Dich für einen guten Musiker hält, dann solltest Du neben dem handwerklichen Können auch einen Sinn dafür mitbringen, wie man auf der Bühne heraussticht.</p>
<p>Fragt man Veranstalter, dann ist ein &#8222;guter&#8220; Musiker einer, der nicht nur sein Handwerk vernünftig beherrscht, sondern er sollte auch &#8222;Leute ziehen&#8220;, also eine eigene Fanbase haben und diese zum Konzert mobilisieren können. Der Veranstalter erwartet aber neben der Leistung auf der Bühne auch noch professionelle Leistung im Vorfeld, beim Booking und hinter der Bühne. Die Band kann noch so gut spielen, wenn sie den Backstagebereich halb verwüstet hinterlässt, nachdem sie die Bar geplündert hat, wird der Veranstalter sie nicht in guter Erinnerung behalten.</p>
<p>Nun kann man nur noch sich selbst fragen, ob man einer der &#8222;guten&#8220; ist. Hier gibt es natürlich nur sehr subjektive Antworten, deshalb kann ich hier nur für mich selbst sprechen. Ich halte mich für einen guten Musiker, wenn ICH mit meiner Arbeit zufrieden bin, mich also auf der Bühne wohl fühle. Das beinhaltet viele Komponenten:</p>
<ul>
<li><strong>Bin ich gut vorbereitet?</strong><br />
Wenn ich die Songs, die ich spiele, fehlerfrei, mit viel Gefühl und dem Publikum angemessen aufführe, habe ich das gut gemacht.</li>
<li><strong>Ist die Organisation einwandfrei?</strong><br />
Wenn ich ohne Hetze rechtzeitig zum Venue komme, noch genug Zeit zum Aufbauen und für einen Kaffee vor Beginn habe, wenn die Werbung erledigt wurde und die Spielzeiten eingehalten werden, dann habe ich das gut gemacht.</li>
<li><strong>Funktioniert die Technik?</strong><br />
Wenn die Kabel alle funktionieren, ich das passende und effiziente Equipment dabei habe und ich nicht auf der Bühne selbstverschuldet bei Problemen auf Fehlersuche gehen muss, habe ich das gut gemacht.</li>
<li><strong>Bin ich zufrieden?</strong><br />
Wenn ich mich mit meinem Job gut fühle und das Publikum wie den Veranstalter &#8211; und zuletzt auch die Kollegen &#8211; zufrieden gestellt habe, wenn die Bezahlung gestimmt hat und die organisatorische Vorarbeit Früchte trägt, das Equipment gut funktioniert und bei der Arbeit auch gute Laune aufkommt, dann habe ich das gut gemacht.</li>
</ul>
<p>Es bleibt die Frage: Bin ich ein guter Musiker? Ich denke, ich bin ganz gut. Aber nicht so gut, wie ich sein könnte &#8211; und solange ich weiß, in welchen Bereichen ich mich noch verbessern kann, arbeite ich daran. Wie sieht es bei Euch aus, wo möchtet Ihr Euch verbessern?</p>
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		<title>Für Veranstalter: Der Umgang mit Musikern</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2014 11:54:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Ganz ehrlich: Ich mag meinen Beruf. Nicht alles, was damit zu tun hat, aber das meiste. Was ich daran aber am allerwenigsten mag ist die Kontaktaufnahme mit unbekannten Veranstaltern. Das sogenannte &#8222;Booking&#8220;. Ich hasse es, von Leuten so behandelt zu werden, als würde ich nicht existieren. Es mag daran<a class="read-more" href="https://www.wilderpilger.de/fuer-veranstalter-der-umgang-mit-musikern-wie-man-sie-sich-vom-leib-haelt/">Weiter &#62;&#62;&#62;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ganz ehrlich: Ich mag meinen Beruf. Nicht alles, was damit zu tun hat, aber das meiste. Was ich daran aber am allerwenigsten mag ist die Kontaktaufnahme mit unbekannten Veranstaltern. Das sogenannte &#8222;Booking&#8220;. Ich hasse es, von Leuten so behandelt zu werden, als würde ich nicht existieren. Es mag daran liegen, dass Veranstalter jeden Tag Anfragen von unglaublich vielen Bands erhalten und einfach keine Lust haben, auf jede einzelne zu antworten &#8211; aber wie unerfreulich und demotivierend das für die anfragenden Musiker und Agenturen ist, stellen sich die meisten gar nicht vor.</p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle ein paar Tips für Veranstalter geben, die dabei helfen sollen, unsere Zusammenarbeit für beide Seiten zu erleichtern. Ich spreche als Solomusiker, der auf der Bühne kaum Platz braucht, sein Equipment selbst mitbringt und vom Veranstalter nichts außer einer Steckdose und einer Lampe an der Bühne benötigt. Ich bin der feuchte Traum eines jeden, der einen kleinen Live &#8211; Club führt und wenig bis keinen Aufwand für die Shows haben will. Hier ist meine Wunschliste an Euch:</p>
<ul>
<li><strong>Bitte geht online</strong> (Facebook ist nicht &#8222;online&#8220;).<br />
Eine Webseite mit grundlegenden Informationen zum Club oder Eurer Bühne hilft dabei einzuschätzen, ob es überhaupt Sinn macht, sich bei Euch zu bewerben. Je mehr ich vor der Kontaktaufnahme über Euch herausfinden kann, desto unwahrscheinlicher ist es, dass ich eine Bewerbung an Euch schicke, die überhaupt nicht zu Euch passt. Stellt Euch einen Musiker als Arbeitslosen vor, der auf der Suche nach einem Job ist. Er ist motiviert, qualifiziert und hat Erfahrung. Wenn sich der arbeitslose Elektriker allerdings bei einem Bäckereibetrieb bewirbt, wird er kaum eine Antwort erhalten, weil die Bewerbung an sich schon völlig daneben ist. Also: Wenn Du ein Bäcker bist, hänge ein Schild mit der Aufschrift &#8222;Bäckerei&#8220; über die Tür und an die Webseite. Am Ende bekommst Du weniger und dafür die richtigen Bewerbungen &#8211; und hast weniger Arbeit damit.</li>
<li><strong>Bitte sagt uns Musikern, was Ihr wollt, bevor wir Euch nerven</strong>.<br />
Ihr wollt nicht angerufen werden? Oder nur zu bestimmten Zeiten? Ihr wollt keine eMails beantworten, weil ihr &#8222;Oldschool&#8220; seid und mit diesem elektrischen Zeug nichts zu tun haben wollt? Bitte schreibt das auf Eure Webseiten. Bei der Suche nach Auftrittsmöglichkeiten stoße ich auf unzählige Seiten, bei denen unter &#8222;Kontakt&#8220; eine Festnetznummer steht. Wenn ich anrufe, erhalte ich meist nur die Info, dass der &#8222;Chef nicht da ist&#8220;. Wenn ich ihn dann irgendwann erreiche, sagt er mir, ich soll lieber eine eMail schicken. Natürlich an eine Adresse, die nicht auf der Webseite steht. Stünde diese Adresse unter &#8222;Kontakt&#8220; mit dem Zusatz &#8222;Musiker &#8211; Anfragen&#8220;, hätte ich mir zwei bis drei Anrufe und Deinen Theken- oder Bürokräften Ablenkung erspart.</li>
<li><strong>Das sollte auf Eurer Webseite stehen:</strong></li>
</ul>
<ol>
<li>Wollt Ihr überhaupt, dass Musiker sich bei Euch bewerben? Wenn nicht, dann schreibt das bitte einfach irgendwo hin, wo wir es auch sehen können.</li>
<li>Auf welchem Weg wünscht Ihr Euch die Kontaktaufnahme? Telefon / eMail / Brief &amp; CD? An welche Adresse / Nummer? Zu welchen Zeiten? Wie heißt der Ansprechpartner für Booking?</li>
<li>An welchen Wochentagen habt Ihr Live &#8211; Musik? Macht Ihr das wöchentlich, monatlich oder vielleicht völlig unregelmäßig?</li>
<li>Wie lange im voraus plant Ihr Eure Konzerte? Macht es überhaupt Sinn, für einen Termin in 3 Monaten oder in einem Jahr anzufragen?</li>
<li>Welche Besetzungen und Stilrichtungen wünscht Ihr Euch auf Eurer Bühne? Wenn irgendwo steht, dass Ihr nur Punkrockbands bucht, dann hält Euch das die Anfragen von den weinerlichen Liedermachern vom Hals und andersrum.</li>
<li>Wie groß ist Euer Club / die Bühne? Wie viele Leute passen rein?</li>
<li>Muss man als Musiker irgendwelche Voraussetzungen erfüllen, um auf die Bühne zu dürfen?</li>
<li>Habt Ihr eine eigene PA? Welches Equipment wird benötigt, um bei Euch auftreten zu können? Stichwort <a href="http://www.wilderpilger.de/wp-content/uploads//2016/02/tech_rider_stageplan_wilderpilger.pdf" target="_blank">Tech Rider</a>.</li>
</ol>
<ul>
<li><strong>Bitte antwortet uns Musikern</strong>.<br />
Wir haben genau soviel Büroarbeit wie Ihr. Wir Musiker sitzen auch täglich am Rechner und kümmern uns um Buchhaltung, Terminplanung und die Kontaktaufnahme mit potentiellen Partnern, Fünfzig bis Hundert eMails an einem Tag sind keine Seltenheit in unserem Job. Keine Antwort zu bekommen ist frustrierernd und für diejenigen, die nicht aufgeben und immer wieder schreiben, sorgt Ihr durch das Ignorieren von Nachrichten für erheblichen Mehraufwand. Mein Tip hierzu:<br />
Es gibt sogenannte Autoresponder, die in fast jedem eMail &#8211; Dienst und eMail &#8211; Programm integriert sind. Richtet einfach eine Adresse nach dem Schema <em>booking@deine-internetseite.de</em> ein und wählt die Einstellung so, dass jeder, der an diese Adresse schreibt, automatisch eine kurze Info bekommt, dass die Mail eingegangen ist.<br />
Hier könnte auch drinstehen, ob eine wiederholte Kontaktaufnahme sinnvoll ist &#8211; z.B.:  <em>&#8222;Wir lesen jede eMail, die an diese Adresse eingeht. Wenn wir Euch nicht antworten, heißt das, dass wir Euch nicht buchen wollen, bitte schreibt nicht noch einmal. Wenn Eure Terminanfrage nicht für mindestens ein Jahr im Voraus eingeht, werden wir auch nicht antworten.&#8220;</em> So oder so ähnlich sieht eine Antwort aus, mit der ich etwas anfangen könnte.</li>
</ul>
<p><strong>Zusammengefasst heißt das:</strong> Wenn ein Veranstalter mir und meinen Kollegen schon vorab diese Informationen zur Verfügung stellt, verringert sich für uns beide der Aufwand beim Booking erheblich. Ich habe einen Clubbetreiber im Bekanntenkreis, den ich beim Leeren seines Briefkastens beobachten durfte:</p>
<p>Er öffnete den Kasten, nahm ein paar Briefe und einen Stapel aus ungefähr 10 CDs heraus, sortierte den Haufen und warf die CDs komplett in den nebenstehenden Mülleimer. Ungeöffnet, unbesehen. Nach eigener Aussage bekommt er täglich mindestens 5 CDs zugeschickt, bucht aber NIEMALS Musiker, die sich bei ihm bewerben und wirft seit 10 Jahren ausnahmslos alle Bewerbungen weg. Auf seiner Webseite findet sich kein Hinweis darauf, dass er keine Bewerbungen erhalten möchte. Jede Bewerbung nervt ihn, am Telefon, per Mail und in der Post. Warum er das den potentiellen Bewerbern nicht mitteilt? Ich werde es wohl nie verstehen.</p>
<p>Bevor ich in den nächsten Wochen noch eine Booking &#8211; Anleitung für den Musikeranteil unter den Lesern veröffentliche (vermutlich mit dem Titel <em>&#8222;Wie gehe ich den Clubbetreibern nicht so sehr auf den Sack&#8220;</em>), mochte ich hier ein Positivbeispiel für eine Traditionsbühne geben, die wie ich finde online alles richtig macht. Auch der Umgang mit den Musikern im Haus ist hier professionell und angenehm. Viele Clubs könnten sich von diesem Laden in Bamberg eine Scheibe abschneiden, der von Volker Wrede betrieben wird. So sollte eine Webseite aussehen: <a href="http://www.live-club.de/service/downloads.html" target="_blank">Live &#8211; Club, Bamberg</a>. Im Bereich &#8222;Service&#8220; sind die Reiter &#8222;Downloads&#8220; und &#8222;FAQ&#8220; interessant, auch unter &#8222;Kontakt&#8220; findet man den Hinweis auf die Bookingadresse.</p>
<p><strong>Wie seht Ihr das? Habt Ihr von Veranstalterseite Kritik an diesen Wünschen oder als Musiker Ergänzungen? Über entsprechende Kommentare würde ich mich sehr freuen!</strong></p>
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